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GESCHICHTE

Die Edmundsburg, ein überaus gefälliges Bauwerk direkt über dem Komplex der Salzburger Festspielhäuser auf dem Mönchsberg gelegen, wurde in den Jahren 1694 bis 1696 vom damaligen Erzabt P. Edmund Sinnhuber OSB erbaut. 1823 wechselte die Liegenschaft den Besitzer und wurde 1853 an die „Anstalt für arme Knaben im Herzogtum Salzburg“ verkauft, wozu Kaiserin Carolina Augusta großzügige 10.000 fl. Reichswährung stiftete. Die Anstalt widmete sich der Erziehung verwahrloster Knaben aus dem ganzen Herzogtum Salzburg. Das Stift St. Peter stellte die Erzieher. Der Bedarf an mehr Platz in der Erziehungsanstalt wuchs, sodass 1903 ein weiteres Gebäude errichtet wurde (das heutige Institutshaus 2a "Edith-Stein"). In den beiden Häusern konnten bis zu 130 Knaben untergebracht werden, Kreuzschwestern führten das Internat.
In der NS-Zeit wurde die Edmundsburg enteignet, als Schülerheim aber weitergeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm sie P. Eberhard Steinbrecher OSB vom Stift St. Peter bis 1959.
Als in den 1960er Jahren die Pläne für eine Internationale Universität reiften, wurde die Liegenschaft von der Erzdiözese übernommen.
Das „Internationale Forschungszentrum für Grundfragen der Wissenschaften Salzburg“ (IFZ) reicht mit seinen Wurzeln bis zur Alten Universität Salzburg zurück. Die 1622 von Paris Lodron gegründete Universität wurde 1810 von Bayern geschlossen. Es gab vielfältige Bemühungen, die Alma Mater Paridiana wieder zu errichten. Um 1880 wurden von engagierten Laien ein „Verein zur Gründung und Erhaltung einer freien katholischen Universität zu Salzburg“ ins Leben gerufen. Wegen der zahlreichen politischen und wirtschaftlichen Wirren der folgenden Jahrzehnte konnte ein erster Erfolg dieses Vereins erst 1930 mit der Gründung der Salzburger Hochschulwochen erzielt werden, die seit 1931 bis heute – nur von der NS-Zeit unterbrochen fester Bestandteil des Kulturlebens sind. Bei der Geburtsstunde der Hochschulwochen war u.a. die Salzburger Philosophin Edith Stein anwesend, die mit ihrem ersten öffentlichen Vortrag in Salzburg –"„Der Eigenwert der Frau in seiner Bedeutung für das Leben des Volkes"– starke Beachtung fand. Die Errichtung einer „Albertus-Magnus-Universität“ in Salzburg gelang jedoch nicht. Stattdessen wurde auf Anraten von Prof. Karl Rahner SJ (Innsbruck) und durch die Initiative von Prof. Stefan Rehrl 1961 das Forschungszentrum IFZ gegründet. Organisatorisch wurde es dem Katholischen Hochschulwerk angegliedert, dem Erzbischof Rohracher die Liegenschaft Edmundsburg mit allen Gebäuden nach einer Generalsanierung zur Verfügung stellte.

HAUS FÜR EUROPA & STEFAN ZWEIG CENTRE

Im Herbst 2008 ließ die Erzidözese, gemeinsam mit der Universität Salzburg, die Edmundsburg grundlegend sanieren. Seit Oktober ist das Gebäude Sitz eines Europa- und Forschungszentrums. In diesem Studienzentrum forschen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehrerer Fakultäten (Rechtswissenschaft, Theologie, Gesellschaftswissenschaften). Die Leitung des neuen Studienzentrums übernahm die Salzburger Politologin, Univ.-Prof. Dr. Sonja Puntscher-Riekmann. 2011 wurde SCEUS, das Salzburg Centre of European Union Studies zum universitären Forschungsschwerpunkt.

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Das Stefan Zweig Centre mit Ausstellung und Bibliothek, das mit zahlreichen Veranstaltungen Kunst und Literatur fördert, hat in der Edmundsburg sein Zuhause gefunden.

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    Dr. Alisauskiene bietet im SS 2020 eine Lehrveranstaltung zum Thema "Religionen in Mittel- und Osteuropa nach dem Fall der Berliner Mauer" an. Die LV wird auf englisch abgehalten.
    Die 3. Tagung junger Europarechtler*innen – 3rd Young European Law Scholars Conference (YELS) lädt junge Forscherinnen und Forscher im Europarecht und verwandten Disziplinen zu einer Diskussion über die Gestaltung der Zukunft Europas ein. Internationale Expertinnen und Experten werden dabei die Beiträge der Nachwuchsforscher*innen kommentieren.
    Das Sprachenzentrum der Paris-Lodron-Universität Salzburg hat im Auftrag der Österreichischen Gesundheitskasse – Landesstelle Salzburg Materialien für erwachsene Deutschlernende rund um das Thema „Zahngesundheitsvorsorge“ erstellt. Die Materialien sollen österreichweit in Deutsch-als-Zweitsprache-Kursen eingesetzt werden und können über die ÖGK – Landesstelle Salzburg bzw. online bezogen werden.
    Achtung: Die LV- und Workshopanmeldung für das Sommersemester-Programm des Career Centers startet am 10.02. um 12:00 Uhr. Begrenzte Kursplätze!
    Der Wissenschaftsbetrieb unterliegt immer mehr der Quantifizierung und Bewertung von Forschungsleistungen, auch bibliometrische Kennzahlen werden zunehmend für Evaluierungen und Benchmarks herangezogen.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Sommersemester 2020
    Fr 28. Februar, 14-20 Uhr und Sa 29. Februar 2020, 9-14 Uhr in der Abguss-Sammlung des FB Altertumswissenschaften, Residenzplatz 1, 5020 Salzburg
    Dienstag, 10. März 2020, 19:30, ARGEkultur Ulrike-Gschwandtner-Straße 5, 5020 Salzburg
    Der Tag der offenen Tür findet am 11. März ab 9.00 Uhr an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
    Assoc. Prof. Dr. Daniel Ruzek hält am 21. Februar 2020 um 11 Uhr im Seminarraum Billrothstraße 11 einen Gastvortrag zum Thema "Antiviral therapy of tick-borne encephalitis: current options and challenges". Der Fachbereich Biowissenschaften lädt herzlich dazu ein!
    Am DO 12.03.2020 findet um 18:30 Uhr im Hörsaal 207 der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Churfürststraße 1, 5020 Salzburg (Zugang beschildert) ein Vortrag zum Thema "Fünf Jahre EuErbVO: Neues aus dem internationalen Erbrecht".
    In diesem Workshop am FR 13./SA 14.3. geht es in erster Linie um die Vermittlung orientalischer, im Spezifischen iranischer Musik durch die Methode der freien Improvisation. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem westlichen Kulturkreis die persische Musik mit ihrer besonderen Klangfarbe und ihrer modalen Struktur näherzubringen, damit sie mit diesem Material nach östlichem Verständnis weiterimprovisieren können.
    Mit dem Thema "Künstliche Intelligenz als Gegner der Menschenrechte" geht die SchülerUNI in das 10. Jahr ihres Bestehens. Konstant besucht und von Medien vielfach im Blickfeld, hat sich das Format zum Erfolgsmodell entwickelt.
    Dienstag 17. März 2020, 17:00, Wissenschaft und Kunst, Atelier 1. St. / Ausstellungsraum enter EG, Bergstraße 12a, 5020 Salzburg Im Oktober 2019 startete am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst das interuniversitäre Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“. Es wird von Nicole Haitzinger und Bartolo Musil geleitet und gemeinsam von der Universität Mozarteum und der Paris-Lodron-Universität Salzburg sowie vom Land Salzburg finanziert.
    Die weltbekannte Sängerin Maria Farantouri, wichtigste Interpretin der Lieder Mikis Theodorakis‘ und „Stimme Griechenlands“, ist im Rahmen des ersten Ernst-Bloch-Symposions live in Salzburg zu hören.
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