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... mit Blick auf den Salzburger Residenzplatz


Erzbischof Max Gandolph von Kuenburg (1668 – 1687) ließ in den Jahren 1674 bis 1684 den Westflügel und den Südflügel des Neugebäudes der Salzburger Erzbischöflichen Residenz errichten. Die Planung dieser beiden Trakte wird dem Salzburger Hofbaumeister Giovanni Antonio Dario zugeschrieben. Der gewölbte, stuckierte und durch 10 Marmorsäulen in zwei Schiffe geteilte Saal im 1. Stock des Westflügels beherbergte die von Erzbischof Max Gandolph 1672 gegründete Hofbibliothek. Auf die Widmung des Raumes weisen die lateinischen Inschriften über den prunkvollen Portalen aus Marmor hin. In rühmenden Worten huldigen sie dem Erbauer der Bibliothek und preisen die hehre Bedeutung von Buch und Weisheit. Das Chronogramm hält das Datum der Fertigstellung im Jahre 1682 fest. Den Grundstock der Salzburger Hofbibliothek bildeten die Handbibliotheken der Erzbischöfe seit dem 16. Jh.. Nach ihrer Zusammenfassung durch Erzbischof Max Gandolph erreichte die Bibliothek bis zum Ende des Erzstiftes 1803 in Qualität und Quantität der Codices einen beeindruckenden Umfang. Trotz der Verbringung zahlreicher wertvoller Bücher und Handschriften im Zeitalter Napoleons außer Landes, zählte die Hofbibliothek 1807 bei ihrer Auflösung 20.000 Bände. Ein Rest dieses Buchbestandes befindet sich heute im Besitz der

Universitätsbibliothek Salzburg.

Nach der Räumung des Buchbestandes erfuhr der Bibliothekssaal eingreifende bauliche Veränderungen. Um neue Amtsräume zu schaffen, wurde der Saal durch den Einzug von Zwischenräumen mehrmals unterteilt. Erst im Zuge der Vorbereitung für die Salzburger Landesausstellung "Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau" 1987 wurde der historische Bauzustand wieder hergestellt.

Heute ist der Raum im Besitz der Universität; eine wunderschöne, stilvolle Lokalität für Veranstaltungen sowie hochkarätige Ausstellungen, Seminare, Vorlesungen, Symposien, Empfänge, gesetzte Essen etc.




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    Dr. Alisauskiene bietet im SS 2020 eine Lehrveranstaltung zum Thema "Religionen in Mittel- und Osteuropa nach dem Fall der Berliner Mauer" an. Die LV wird auf englisch abgehalten.
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    Das Sprachenzentrum der Paris-Lodron-Universität Salzburg hat im Auftrag der Österreichischen Gesundheitskasse – Landesstelle Salzburg Materialien für erwachsene Deutschlernende rund um das Thema „Zahngesundheitsvorsorge“ erstellt. Die Materialien sollen österreichweit in Deutsch-als-Zweitsprache-Kursen eingesetzt werden und können über die ÖGK – Landesstelle Salzburg bzw. online bezogen werden.
    Achtung: Die LV- und Workshopanmeldung für das Sommersemester-Programm des Career Centers startet am 10.02. um 12:00 Uhr. Begrenzte Kursplätze!
    Der Wissenschaftsbetrieb unterliegt immer mehr der Quantifizierung und Bewertung von Forschungsleistungen, auch bibliometrische Kennzahlen werden zunehmend für Evaluierungen und Benchmarks herangezogen.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Sommersemester 2020
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    Dienstag, 10. März 2020, 19:30, ARGEkultur Ulrike-Gschwandtner-Straße 5, 5020 Salzburg
    Der Tag der offenen Tür findet am 11. März ab 9.00 Uhr an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
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    Am DO 12.03.2020 findet um 18:30 Uhr im Hörsaal 207 der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Churfürststraße 1, 5020 Salzburg (Zugang beschildert) ein Vortrag zum Thema "Fünf Jahre EuErbVO: Neues aus dem internationalen Erbrecht".
    In diesem Workshop am FR 13./SA 14.3. geht es in erster Linie um die Vermittlung orientalischer, im Spezifischen iranischer Musik durch die Methode der freien Improvisation. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem westlichen Kulturkreis die persische Musik mit ihrer besonderen Klangfarbe und ihrer modalen Struktur näherzubringen, damit sie mit diesem Material nach östlichem Verständnis weiterimprovisieren können.
    Mit dem Thema "Künstliche Intelligenz als Gegner der Menschenrechte" geht die SchülerUNI in das 10. Jahr ihres Bestehens. Konstant besucht und von Medien vielfach im Blickfeld, hat sich das Format zum Erfolgsmodell entwickelt.
    Dienstag 17. März 2020, 17:00, Wissenschaft und Kunst, Atelier 1. St. / Ausstellungsraum enter EG, Bergstraße 12a, 5020 Salzburg Im Oktober 2019 startete am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst das interuniversitäre Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“. Es wird von Nicole Haitzinger und Bartolo Musil geleitet und gemeinsam von der Universität Mozarteum und der Paris-Lodron-Universität Salzburg sowie vom Land Salzburg finanziert.
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