08.01.2020

20 Jahre fruchtbarer Austausch zwischen Universität Salzburg und chinesischen Universitäten

Das Chinazentrum der Universität Salzburg feierte sein 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand am 8. Jänner 2020 ein Chinazentrum-Tag mit zahlreichen spannenden Workshops am Nachmittag (16-18 Uhr) und das Chinesische Neujahrsfest (19.30 Uhr) statt.

„Das Chinazentrum der Universität Salzburg ermöglicht Studierenden wie Lehrenden in die chinesische Kultur einzutauchen und diese näher kennenzulernen. Sie erhalten dadurch nicht nur neue Sichtweisen, sondern knüpfen wichtige Kontakte für mögliche Kooperationen und intensivieren den Austausch zwischen chinesischen und österreichischen Universitäten“, betonte Rektor Henrik Lehnert beim vormittäglichen Festakt zum 20-Jahr-Jubiläum. Auch Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf unterstrich die Notwendigkeit des Austauschs: „Das Kennenlernen, die Beschäftigung und der Versuch des Verstehens des jeweilig anderen legen den Grundstein der gedeihlichen zukünftigen Zusammenarbeit zwischen China und Europa, vor allem zwischen Salzburg und China!

Anlässlich des heutigen Festaktes möchte ich sehr herzlich zum Jubiläum gratulieren und mich für diese wertvolle Arbeit bedanken“. Landesrätin Andrea Klambauer warb für einen Chinaaufenthalt: „Ich habe zwei Jahre in China gelebt und diese Erfahrung hat mich sehr bereichert. Es ist unglaublich spannend, eine bisher unbekannte Kultur zu erleben und diese fremde Sprache zu lernen. Ich wünsche dem Chinazentrum Salzburg auch für die nächsten Jahrzehnte alles Gute und viele interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Den Festvortrag hielt Professor Shan Chun zum Thema „Heart-Nature and its Cultural Therapy“.

Das Chinazentrum der Universität Salzburg wurde 1999 gegründet und bis 2012 von Universitätsprofessorin Brigitte Winklehner geleitet. Seit 2012 wird es von Judith Suchanek geführt. Eine der Hauptaufgaben des Zentrums ist es, die Kooperation zwischen der Universität Salzburg und chinesischen Universitäten zu fördern und zu unterstützen. Zentrales Anliegen ist die Vermittlung zwischen den Kulturen und eines tieferen Verständnisses für den jeweils anderen Kulturkreis. Dies umfasst den Austausch von Studierenden und Lehrenden sowie von Wissenschaft und Kultur.

Etwa 2000 junge Studierende, größtenteils aus Österreich, aber auch aus anderen europäischen Ländern, haben im Rahmen der China Know-How Summer School und des Joint Study Austauschprogramms in den vergangenen Jahren China besucht und kennengelernt. Über 2000 Studierende aus China kamen nach Europa, um die europäische Geschichte, Wissenschaft, Philosophie, Politik, Kultur, Kunst sowie die Auseinandersetzung mit der Menschenrechtsthematik im Rahmen der Chinese-Austrian-EU Summer School zu erfahren und zu erleben. Neben den Sommerprogrammen finden am Chinazentrum während des Semesters Chinesisch-Sprachkurse, ein Konversationskurs und ein Landes- und Kulturkundekurs statt. Darüber hinaus bietet das Zentrum die Agorá-Vortragsreihe mit Gastvorträgen rund um das Thema China.

Workshops für „China-Know-How“ am Nachmittag, Neujahrsfest zum Ausklang
Interessierte konnten an einem China-bezogenen Workshops und an einer philosophisch kritischen Reflexion über verschiedene Denkstrukturen in Ost und West, Chinesische Sprache, Kung Fu, Chinesisch Kochen, Kalligraphie uva. teilnehmen. Ein Fixpunkt im Jahreskalender ist das Chinesische Neujahrsfest, das in der chinesischen Tradition einen herausragenden Stellenwert hat.

 

Programm: hier

 

Adis Šerifović, BA

Chinese Studies Center

Universität Salzburg

Sigmund-Haffner-Gasse 18, 5020 Salzburg

Tel: +43 662 8044 3904

E-Mail an Adis Šerifović, BA

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