14.07.2011

Universität Salzburg beruft sechs DozentInnen zu UniversitätsprofessorInnen

Seit Dezember 2010 hat die Universität Salzburg sechs DozentInnen zu UniversitätsprofessorInnen berufen, drei weitere werden noch folgen.


Die Fotos werden den Medien kostenlos zur Verfügung gestellt.


Fotos durch Anklicken vergrößern und speichern.

 


Rechtswissenschaftliche Fakultät


 

Pfeil2[17444][1].jpg

Foto: (c) Luigi Caputo

 

An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät wurden Univ.-Prof. Dr. Hubert Hinterhofer vom Fachbereich Öffentliches Recht und Univ.-Prof. Dr. Walter Pfeil vom Fachbereich Arbeits-, Wirtschafts- und Europarecht/Schwerpunkt Recht- Wirtschaft und Arbeitswelt berufen.



Univ.-Prof. Dr. Walter Pfeil,


 

Pfeil2[17444][1].jpg

Foto: (c) Luigi Caputo

 


Jahrgang 1957, studierte Rechtswissenschaften und Politikwissenschaft an den Universitäten Salzburg und Linz. Er ist seit 1981 an der Universität Salzburg tätig und habilitierte sich 1994 im Fach Arbeits- und Sozialrecht. Pfeil beschäftigt sich mit allen Bereichen des Arbeits- und Sozialrechts einschließlich angrenzender Materien. Seine aktuellen und für die nächste Zukunft absehbaren Schwerpunkte liegen zum einen im Bereich des Sozialrechts im Recht der Arbeitslosenversicherung, der neuen bedarfsorientierten Mindestsicherung und im Pflegerecht sowie im Europäischen Koordinierenden Sozialrecht (zB grenzüberschreitende Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen); zum anderen im Bereich des Arbeitsrechts im Arbeitszeitrecht, in der besseren Erfassung prekärer Beschäftigungsverhältnisse sowie – nicht zuletzt wegen seiner Funktion als Vertreter der Universität Salzburg im Dachverband der Universitäten - im Personalrecht der Universitäten.


Kontakt:  walter.pfeil@sbg.ac.at, 0662 8044 3203



 

Univ.-Prof. Dr. Hubert Hinterhofer, Hinterhofer_04_(2)[17444][2].jpg

Foto: (c) Kolarik

 


Jahrgang 1969, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Salzburg. Er ist seit  1991 an der Universität Salzburg tätig und habilitierte sich 2004 im Fach Strafrecht und Strafverfahrensrecht. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Wirtschaftsstrafrechts (zB Insiderhandel, strafrechtliche Compliance, Unternehmensstrafrecht), des Europastrafrechts (vor allem Europäischer Haftbefehl) und des Suchtmittelstrafrechts. Aus dem Strafprozessrecht beschäftige er sich vor allem mit Zeugenschutz, Zeugnisverweigerungsrechten sowie mit dem Sachverständigenbeweis.


Kontakt: hubert.hinterhofer@sbg.ac.at, 0662 8044 3352



Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät


 

An der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät wurden Univ.-Prof. Dr. Andrea Lindmayr-Brandl vom Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft und Univ.-Prof. Dr. Albert Lichtblau vom Fachbereich Geschichte berufen.


 

Univ.-Prof. Dr. Andrea Lindmayr-Brandl studierte Schulmusik und Mathematik sowie Musikwissenschaft an der Universität Salzburg und am Mozarteum. Sie ist seit 1987 am Institut für Musikwissenschaft der Universität Salzburg tätig und habilitierte sich 2001 über „Franz Schubert. Das fragmentarische Werk“. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Musik aus der Zeit der Renaissance, Quellenkunde, Notationskunde, Schubert und seine Zeit und der frühe Notendruck. Kontakt: andrea.lindmayr-brandl@sbg.ac.at, 0662 8044 4654




Univ.-Prof. Dr. Albert Lichtblau,


 

RedLichtblau_10(1)[17444][3].jpg

Foto: (c) Kolarik

 


Jahrgang 1954, studierte Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Er ist seit 1990 am Institut für Geschichte der Universität Salzburg tätig und habilitierte sich 1993 im Fach neuere Geschichte und Zeitgeschichte. Aktuell leitet er das Zentrum für jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg. Lichtblau beschäftigt sich mit qualitativen Methoden u. neuen Arbeitstechniken in der Geschichtswissenschaft, Migration, Rassismus und Erinnerungspolitik. Er ist Mitinitiator von www.UniTV.org und Gestalter zahlreicher Dokumentarfilme. Kontakt:albert.lichtblau@sbg.ac.at, 0662 8044 4743



Naturwissenschaftliche Fakultät



An der Naturwissenschaftlichen Fakultät wurden Univ.-Prof. Dr. Fatima Ferreira-Briza vom Fachbereich Molekulare Biologie und  Univ.-Prof. DI Dr. Maurizio Musso vom Fachbereich Materialforschung und Physik berufen.

Univ.-Prof. Dr. Fatima Ferreira-Briza,


 

RedFerreira_01[17444][4].jpg

Foto: (c) Kolarik

 


Jahrgang 1959, studierte Zahnmedizin und Biochemie in Brasilien. Sie ist seit 1990 an den Universitäten Salzburg und Wien  tätig und habilitierte sich 2000  im Fach Genetik. Sie hat bis dato über 120 wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Allergologie und Immunologie publiziert. Darunter wegweisende Arbeiten über Baum- und Kräuterpollenallergien sowie Arbeiten über die Charakterisierung und Standardisierung rekombinant produzierter Allergene und Allergenpräparate. Sie ist Leiterin des Christian-Doppler-Labors für Allergiediagnostik und -therapie an der Universität Salzburg und wurde vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten als Wissenschaftlerin des Jahres 2008 ausgezeichnet.


Kontakt:fatima.ferreira-briza@sbg.ac.at, 0662 8044 5734



 

Univ.-Prof. DI Dr. Maurizio Musso,

Musso[17444][5].jpg

Foto: (c) Scheinast

 


 

geboren 1957, studierte Technische Physik an der Technischen Universität Graz. Er ist seit 1992 an der Universität Salzburg tätig und habilitierte sich 2001 im Fach Experimentalphysik. Sein Forschungsschwerpunkt ist physikalisch-chemisch orientiert und liegt in der Anwendung der Schwingungsspektroskopie (Ramanspektroskopie, Infrarotspektroskopie) zur Untersuchung von kondensierter Materie (Flüssigkeiten, Festkörper, Kunststoffe, Soft Condensed Matter, Biomaterialien) fachübergreifend sowohl für die Materialwissenschaften wie für die Biowissenschaften. Die Schwingungsspektroskopie beruht auf die Information (vermittelt in Form eines Spektrums), die gewonnen werden kann, wenn Licht mit schwingenden Atomen wechselwirkt, die innerhalb von Molekülen bzw. Kristallgittern gebunden sind und eine Substanz bzw. ein Material aufbauen. Man bekommt somit physikalisch-chemische Information zur Identifikation und zur Charakterisierung einer Substanz bzw. eines Materials, bzw. wie bestimmte äußere und innere physikalische Parameter die Substanz bzw. das Material beeinflussen, speziell wenn die Probe zerstörungsfrei untersucht werden kann. Ein wesentlicher Teil der Forschungstätigkeit ist grundlagenorientiert, eingebettet in wissenschaftlichen Kooperationen mit nationalen und internationalen akademischen Institutionen, jedoch werden speziell in Zusammenhang mit der seit 2006 bestehenden Studienrichtung Bachelor Ingenieurwissenschaften an der Universität Salzburg auch zunehmend anwendungsorientierte Aspekte verfolgt, in Kooperation mit lokalen Salzburger Industrieunternehmen. Kontakt: maurizio.musso@sbg.ac.at, 0662 8044 5525

 

Quelle: Universität Salzburg/gap/Ernst

  • ENGLISH English
  • News
    Das Projekt „Digital Innovation Hub West“ wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gefördert. Beteiligt sind neben öffentlichen Kooperationspartnern auch Österreichs Universitäten und Fachhochschulen. Die Universität Salzburg ist ebenfalls an diesem Projekt unter Vertretung von Univ.-Prof. Dr. Andreas Uhl (Fachbereich Computerwissenschaften) beteiligt.
    Die Paris Lodron Universität Salzburg eröffnet in Kooperation mit Ärzte ohne Grenzen ein Christian Doppler Labor für raumbezogene und erdbeobachtungs-basierte humanitäre Technologien (gEOhum). Die Eröffnung fand virtuell am 8. Juli 2020 statt.
    Die Academy of Management, wichtigste internationale Vereinigung für Management Scholars nominiert Dr. Astrid Reichel (Professorin für HRM am Fachbereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften) für den diesjährigen Carolyn B. Dexter Award!
    Der Salzburger Kirchenhistoriker Prof. Dietmar W. Winkler wird auch weiterhin als Konsultor an der Arbeit des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen mitwirken. Papst Franziskus hat den Salzburger Theologen in seiner Beraterfunktion verlängert. Prof. Winkler war erstmals 2008 von Papst Benedikt XVI. dazu berufen worden.
    Ende März wurde Kroatien inmitten der Corona-Pandemie von einem schweren Erdbeben erschüttert. Mit dieser Sonderausschreibung setzt die ÖAW ein humanitäres Zeichen und möchte die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit kroatischen Kolleginnen und Kollegen bestmöglich unterstützen.
    Die International Data Week - ein hochkarätig besetzter Fachkongress mit 900 Teilnehmern aus dem Bereich Data Science - wird im Oktober 2023 erstmals in Europa stattfinden. Die Stadt Salzburg konnte sich dabei als Veranstaltungsort gegenüber zahlreichen anderen Bewerbern durchsetzen. Die Universität Salzburg ist wichtiger Kooperationspartner.
    Ab Oktober 2020 bietet die Universität Salzburg den neuen Bachelorstudiengang „Medizinische Biologie“ an. Der Studiengang will Inhalte der vielfältigen biowissenschaftlichen Fachdisziplinen vermitteln und ermöglicht daher ein facettenreiches, biologisches Verständnis für Themen, die für die Medizin wesentlich sind. Die Studieninhalte reichen vom kleinteiligen Aufbau der Zelle über Organe und Organsysteme bis hin zur Biologie von komplexen zwischenmenschlichen Interaktionen.
    Der Sarah-Samuel-Preis für Kurzprosa 2020 geht an Thomas Stangl für sein Buch „Die Geschichte des Körpers“ (Droschl Verlag, Graz).
    Ab Oktober 2020 bietet die Universität Salzburg den neuen Bachelorstudiengang „Materialien und Nachhaltigkeit“ an. Der Studiengang richtet sich an all jene materialwissenschaftlich Interessierten, die sich den aktuellen Herausforderungen zu Klimawandel, Ressourcen-Verknappung und Nachhaltigkeitsthemen stellen wollen und sich über ihre naturwissenschaftlichen Neigungen hinaus auch für Recht, Wirtschaft und Gesellschaftswissenschaften interessieren.
    150 Teilnehmerinnen haben die Chance schon genutzt und sich zu den über 50 Lehrveranstaltungen rund um die IT und Digitalisierung der ditact_womens IT summer studies der Universität Salzburg, welche von 01.09.-12.09.2020 stattfindet, angemeldet. Die Anmeldung ist noch bis 12. Juli möglich. Danach ist die Restplatzbörse geöffnet.
    „UNInteressant? – Ideen, die unser Leben verbessern“: Unter diesem Motto startet die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) eine Online-Kampagne, an der sich alle 22 öffentlichen Universitäten gemeinsam mit dem Wissenschaftsfonds FWF beteiligen.
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
  • Veranstaltungen
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • Uni-Shop
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg